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Heilpraktiker für Psychotherapie | HP.psych

Prüfungsvorbereitungen | Fachfortbildungen | Workshops

Versuch einer Definition von Psychotherapie: Jerome D. Frank lieferte dazu in seinem Buch "Persuasion and Healing" eine kulturübergreifende Definition:

„Versuche, Leiden und Behinderung zu vermindern werden gewöhnlich Behandlung genannt, und jede Gesellschaft bildet einige ihrer Mitglieder aus, diese spezielle Form der Einflussnahme auszuüben. Behandlung umfasst üblicherweise eine persönliche Beziehung zwischen Heiler und Leidendem. Bestimmte Arten von Therapie beruhen primär auf der Fähigkeit des Heilers, heilende Kräfte im Leidenden mit psychologischen Mitteln zu mobilisieren. Diese Form der Behandlung wird gewöhnlich Psychotherapie genannt."

Die Situation in Deutschland: wer übt Psychotherapie aus?

  • Mediziner mit Facharztqualifikation in psychotherapeutischer Medizin (psychologische Psychotherapie)
  • Diplom-Psychologen mit einer Zusatzausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren und kassenärztlicher Zulassung
  • allgemeine Heilpraktiker (HP.med.) mit Weiterbildung in psychotherapeutischen Verfahren
  • Heilpraktiker, beschränkt auf den Bereich der Psychotherapie (HP.psych.), mit Ausbildung in psychotherapeutischen Verfahren

Auf dem Weg zum HP.psych liegt die Prüfung:
Der Fragenkatalog der amtsärztlichen Überprüfung umfasst im Allgemeinen neben der Berufs- und Gesetzeskunde:

"Lernen ist eine Affäre, keine Instruktion.
Unterrichten reicht nicht!
Auch Aufrichten muss dazu kommen.
Wenn es gut geht, ist Lernen eine Liebesaffäre." (Heinz v. Foerster)

  • Kenntnisse über die Differenzierung von psychischen und somatischen Störungen und lebensbedrohender Situationen
  • diagnostische Fertigkeiten in Bezug seelische Krankheitsbilder
  • Kenntnisse in psychologischer Diagnostik, in Psychopathologie und klinischer Psychologie
  • Grundkenntnisse der Konzepte über die Entstehung, Aufrechterhaltung und den Verlauf psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen
  • Grundkenntnisse der psychosomatischen und der psychischen Krankheitslehre
  • pharmakologische Grundkenntnisse im Bereich der Psychotherapie
Und wie gehts dann weiter?
Vielleicht haben Sie als Therapeut*in bereits einige psychotherapeutische Methoden erlernt. Mit beiliegender Tabelle (Quelle Wikipedia) - ohne Anspruch auf Komplettheit, möchten wir Ihnen einen Überblick bieten.
In unserem Fortbildungsprogramm finden Sie die einoder andere Möglichkeit der Aus- und Weiterbildung. Und gerne stehen wir - das gesamte eos-Team, Ihnen zur Beratung beiseite!

An Terminen interessiert? - dann klicken Sie hier: aktuelle Termine.

„Teachers open the door. You enter by your-self.“

Chinese Proverb

Heilerlaubnis für Psychotherapie | HP.psych

Welches ist Ihr Hintergrund?

  • Sie haben keine psychologische Ausbildung: Psychotherapie stellt für Sie persönlich und in Ihrem beruflichen Tätigsfeld als Coach, Mediator eine Bereicherung dar.
  • Sie sind in einem medizinischen Heilberuf  - Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie ... - bereits tätig und wollen Ihre Praxisangebote erweitern.

Was bringt die Heilerlaubnis mit sich? 

  • kassen- rezeptunabhängiges Arbeiten durch die Möglichkeit des First Contact.
  • die Erweiterung des Behandlungsspektrums und
  • den Aufbau eines neuen Arbeitsfeldes.

Background

Psychotherapeuten bieten Hilfestellung mittels Psychonanalyse, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie oder kognitiver Verhaltenstherapie an.

Neue Techniken z.B. aus dem Bereich der humanistischen Psychologie wie Bioenergetik, Gestalttherapie usw.) veränderten das psychotherapeutische Arbeitsfeld grundlegend. Ja - mehr noch: die aktuelle Psychotherapieforschung schreibt den Interventionstechniken - aus verschiedenen Therapieverfahren entnommen, zunehmend große Bedeutung zu.

Mittels der Heilerlaubnis für Psychotherapie erlangen Sie Therapiefreiheit.

So kann mittels einer 'Integrativen Psychotherapie' das auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Therapieangebot entscheidend erweitert werden.

Durch die sektorale Heilerlaubnis HP.psych - vom zuständigen Gesundheitsamt ausgesprochen, wird folgendes ermöglicht:

  • Unabhängigkeit von gesundheitspolitischen Veränderungen.
  • eigenständiges Diagnostizieren und Behandeln, welches ansonsten nur Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist.
  • rechtliche Sicherheit in der Ausübung verschiedener Therapieverfahren, komplementärer Methoden.
  • höhere fachliche Kompetenz durch erweitertes differentialdiagnostisches Wissen.
  • USt.-befreites Arbeiten in der Anwendung von Heilbehandlungen.

 

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